Standortentwicklung mit Modellcharakter

Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbestandorts nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien – das ist das Ziel des Pilotprojekts Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach. 2012 erstmals von der Stadtverordnetenversammlung angeregt und Ende 2015 vom Magistrat beschlossen, ging das Nachhaltige Gewerbegebiet im Frühjahr 2016 unter Federführung der Wirtschaftsförderung Frankfurt an den Start. Das Standortbüro im Cassellapark, das die Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Unternehmern vor Ort und der neu gegründeten Standortinitiative in Strategiemeetings und Arbeitstreffen abstimmt, wurde im Herbst 2016 besetzt. Das Projekt wird unter anderem im Rahmen des vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat initiierten Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) gefördert. Das Pilotprojekt ist auf fünf Jahre angelegt. In dieser Zeit soll ein Katalog von insgesamt 34 Maßnahmen umgesetzt, zu der auch die Gründung einer Standortinitiative als langfristige, aus dem Quartier heraus lebende Interessengemeinschaft gehört.

Konzeptpapier Nachhaltiges-Gewerbegebiet

Neben Standortmanager Tobias Löser (rechts im Bild) von der Wirtschaftsförderung Frankfurt wird das Projekt auch von Klimaschutzmanager Max Weber (links) aus dem Energiereferat der Stadt Frankfurt betreut.

 

November 2018

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