Aktuelles

Begehung des Hot-Spots-“Grüne Wärmeader”

Das Klimaschutzteilkonzept für das Industrie- und Gewerbegebietes Fechenheim-Nord/ Seckbach nimmt immer konkretere Züge an.

Im Rahmen der 6. Unternehmer-Werkstatt wurden bereits  erste überbetriebliche und standortbezogene Potenzialräume, sogenannte „Hot-Spots“, identifiziert. Am 12. März 2019 lud der Klimaschutzmanager nun zu einer offenen Ortsbegehung des Hot-Spots „Grüne Wärmeader“ ein. Hierbei handelt es sich um die alte Hafenbahn-Schienentrasse zwischen der Flinsch- und Gwinnerstraße.

Die Begehung und anschließende Diskussionsrunde wurde fachlich vom Energiereferat, der Zero Emission GmbH, der WJF Ingenieursgesellschaft, dem Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung begleitet. Die Teilnahme vieler Anrainer zeigte (u.a. Grahl & Nicklas GmbH, Helmut Haug GmbH, Grandjean & Kollegen, Outotec GmbH & Co. KG, INSATransport Spedition GmbH, Sika Automotive Frankfurt-Worms GmbH), dass ein hohes Interesse an der Entwicklung der Flächen besteht.

Dabei sind die Potentiale zur Flächennutzung sehr vielfältig: Eine Regenwasserversickerung für die angrenzenden Betriebe, eine Wärmeleitung zur Versorgung mit regenerativen Energien und/oder auch eine attraktiv gestaltete Grünfläche für die Beschäftigten sind denkbar.

Die nächsten Schritte werden von Seiten des Energiereferates & Zero Emission GmbH strukturiert und weiterverfolgt. Dabei ist eine temporäre Umnutzung möglich, bis weitere Schritte zur Umsetzung der Konzeptideen folgen. Eine Vorstellung wird im Rahmen der 7. Unternehmer-Werkstatt erfolgen.

 

Begehung der Potentialfläche.

Disskussion und Entwicklung verschiedener Konzeptideen in den Räumlichkeit der INSATransport Spedition GmbH.

 

Rückblick: Veranstaltung “Energieeffizienz bringt Unternehmen voran”

Im Nachhaltigen Gewerbegebiet trafen sich am 13.03.19 mehr als 30 Vertreter des Bundes, Landes, Kommunen und Unternehmen, um sich über die Thematik „Energieeffizienz bringt Unternehmen voran – Wärmewende als Handlungsstrategie“ auszutauschen. Veranstalter war das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Zusammenarbeit mit der HA Agentur GmbH, Abteilung LandesEnergieAgentur (LEA).

Jürgen Schiller von Westfalia Eichmann repräsentierte als Vorsstandsmitglied die Standortintitiative FFN e.V. und veranschaulichte den Teilnehmern die Entstehung, Aufgaben und Ziele der Initiative. Anschließend erläuterte der Klimaschutzmanager Max Weber die Ziele des Pilotprojekts Nachhaltiges Gewerbegebiet. Ehe zwei Mitgliedsunternehmen (Druck- & Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG und Carl Friederichs GmbH) ihre Maßnahmen zur Energieeinsparung im Betrieb vorstellten. Beide Unternehmen beteiligen sich erfolgreich an ÖKOProfit Frankfurt.

Im Rahmen der Veranstaltung im Antagon-Theater konnte das Pilotprojekt postive Anstöße für andere Standorte und Unternehmen liefern. Exklusive Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Nachhaltigen Gewerbegebiet finden Sie hier.

 

Jürgen Schiller stellt die Standortinitiative FFN e.V. vor.

Frank Schülke und Robertus Hässler präsentieren Ihre Erfolge bei ÖkoProfit Frankfurt.

Rückblick: 1. Mitgliederversammlung FFN e.V.

Am 12.02.2019 fand die 1. Mitgliederversammlung der Standortinitiative FFN e.V. in der Kantine der fwg (Cassellapark) statt. Knapp 40 Teilnehmer wurden von der Vorstandsvorsitzenden Stella Schulz-Nurtsch begrüßt. Es erfolgten u.a. eine Bericht für das abgelaufene Kalenderjahr, der Bericht des Kassierers sowie die Vorstellung der Vereinsziele für 2019.

Nach der offiziellen Mitgliederversammlung war Zeit für eine kleine Stärkung, ehe der Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt am Main Klaus Oesterling sich den Fragen der Mitgliedsunternehmen stellte. In dem fast zweistündigen Gespräch wurden viele Themen wie die grundsätzliche verkehrliche Situation, das Industriestraßenprogramm, der Riederwaldtunnel, die Nordmainische-S-Bahn oder das Dieselfahrverbot diskutiert. Die Standortinitiative wird nun einen Forderungskatalog erarbeiten, in welchem alle kleinen und großen Defizite aufgelistet werden sollen. Dieser soll anschließend an den Verkehrsdezernenten übergeben werden.

Sollten Sie bisher kein Mitglied in der Standortinitiative sein und sich dennoch für die Projekte interessieren, dann melden Sie sich am besten beim Newsletter an: https://www.frankfurter-osten.de/newsletter/

 

Delegation aus Marokko zu Gast im Standortbüro

Im Rahmen der Deutsch-Marokkanischen Zusammenarbeit und in Partnerschaft mit der Allianz AG organisierte die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Ende 2018 eine „Study Tour“ einer marokkanischen Fach-Delegation nach München, Frankfurt und Bonn. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Kommunen- und Unternehmensvertretern aus Agadir sowie der umliegenden Region zusammen. Zentrale Themen waren Klimakatastrophen-Management und -versicherung, Risikomanagement für KMUs und Kommunen.

Im Zuge dieser „Study Tour“ besuchte die Delegation am 23.11.2018 das Nachhaltige Gewerbegebiet. Der Klimaschutzmanager des Standortbüros, Max Weber, empfing die Delegation im Standortbüro und gab in Form einer Präsentation Einblicke in die spezifischen Herausforderungen vor Ort. Anschließend hatten die nordafrikanischen Gäste die Möglichkeit, sich das Gebiet im Rahmen einer moderierten Busrundfahrt selber aus nächster Nähe zu sehen.

Dieser Besuch zeigte erneut das über die Landesgrenzen hinausreichende Interesse am Pilotprojekt im Frankfurter Osten Nachhaltig.

 

Alte Straßenbahnmasten in der Gwinnerstraße entfernt

Schritt für Schritt erfährt die Gwinnerstraße aktuell eine -kleine aber doch sehr wichtige- optische Aufwertung, denn die nicht mehr in Funktion befindlichen Straßenbahnmasten werden entfernt. Im Rahmen der Umstellung auf den Stadtbahnbetrieb wurde am 01.03.1992 der Streckenast Gwinnerstraße bis nach Bergen stillgelegt und durch die Buslinie 44 ersetzt.

 

Standortmanager stellt Pilotprojekt in Stuttgart vor

Am 19. November gab der Standortmanager auf der 3. Gebietskonferenz in Feuerbach-Ost (Stuttgart) einen Impulsvortrag. Rund 60 EigentümerInnen und UnternehmerInnen waren im Stuttgarter Theaterhaus zusammengekommen, um die ersten Schlüsselmaßnahmen zur Umsetzung eines Gewerbegebietsmanagements zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Frankfurt ist mit der Etablierung des Gebietsmanagements schon mehrere Schritte weiter, weshalb Tobias Löser seine wertvollen Erfahrungen und erlebten Herausforderungen teilte: „Die Etablierung eines Gewerbegebietsmanagements ist eine langfristige Aufgabe, die von der Verwaltung aber auch von den ansässigen Eigentümern und Unternehmen Engagement, Durchhaltevermögen, Finanzkraft und Kompetenz in den vielen Handlungsfeldern erfordert“.

 

März 2019

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